Das Projekt

Die Idee

   Es war einmal…

eine wunderschöne alte Jugendherberge am Rande des Klützer Winkels bis eines Tages…

 

Bis 2017 war die Jugendherberge beliebt bei Schulklassen und Familien, Radwanderern und Kulturinteressierten.  Das von dem Architekten Paul Korff entworfene Haupthaus "Kiek öwer" und das ehemalige Bettenhaus "Oldevighus"

war ein besonderer Urlaubsort. Seit 2012 befinden sich  Wabenhäuser auf dem Gelände

– eine außergewöhnliche Übernachtungsstätte.

Im Jahr 2017 erforderten Brandschutzauflagen die Schließung einiger Teile der Herberge. Unter diesen Umständen und den daraus resultierenden Kosten gab das DJH den Standort auf.

Eva Jörhs, die ehemalige Herbergsleiterin, bemüht sich seitdem um den

Erhalt der Jugendunterkunft an der Wohlenberger Wiek. Der Landkreis entschied sich gegen einen Weiterbetrieb mit einem neuen Pächter und beschloss den Verkauf. Eva Jörhs hat bei der zweiten Ausschreibung des Objekts mit ihrem Konzept den Zuschlag erhalten. Ihre Idee ist, die Jugendunterkunft trotz des hohen Kaufpreises zu reaktivieren und mit einem touristischen und dennoch nachhaltigen Konzept zu finanzieren. Ihr ist es wichtig, die Natur zu schützen, deshalb steht in dem Konzept die Umweltbildung ganz vorn,

denn nur wer die Wunder der Natur erkennt, ist angehalten sie zu schützen.

Die ehemalige Jugendherberge wird zum

Erlebnis-Wildkräuterhof mit Wabenhausherberge und Bienen-Erlebnispfad.

Das Vorhaben im Detail

Auf dem ostseenahen Gelände einer ehemaligen Jugendherberge direkt am Ostseeküstenradweg soll ein 

Erlebnis-Wildkräuterhof mit Seminarbetrieb, Gastgewerbe und Direktverkauf entstehen.

 

In den denkmalgeschützten Hauptgebäuden werden ganzjährige Unterkünfte eingerichtet, während die Wabenhäuser

von April bis Oktober an Schulklassen und Familien vermietet werden.

Im Haupthaus „Kiek öwer“ soll neben einer urigen Ferienwohnung ein Hofladen, ein Bistro & Café inklusive Küche und der Seminarbereich befinden. Im "Oldevighus" stehen Ferienzimmer oder Betten für Radler zur Verfügung.

 

Auf dem 3.000 m² großen Grundstück wird ein Wildkräuter-Schaugarten geschaffen. Dieser dient ebenfalls als Praxisbereich für das umfangreiche Seminarangebot. Seminare, Vorträge und zertifizierte Weiterbildungen mit dem Hintergrund Ernährung und Gesundheit, Umweltschutz und Pädagogik finden ganzjährig statt. Es werden täglich öffentliche Führungen angeboten. Für Schulklassen bieten wir Bildungsprogramme im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung während ihres Aufenthaltes und als Tagesausflug an. In der Schau-Imkerei und auf dem Bienen-Erlebnispfad wird den Besuchern das interessante Leben der Bienen und das alte Wissen der Imkerei nahe gebracht.

Der um weitere Wildobstbäume bereicherte Obstgarten liefert neben dem Wildkräutergarten Rohstoffe für die Herstellung regional einzigartiger Produkte, welche im Hofladen neben regionalen Produkten anderer Hersteller und Alltagsprodukten verkauft werden. Unter anderem wird einmalig wöchentlich im Lehmbackofen gebackenes

eigenes Wildkräuterbrot verkauft. 

Im Bistro & Café werden von Frühstück bis Abendessen frische Wildkräuter-Mahlzeiten für Hausgäste und Besucher angeboten. Das Bistro & Café verfügt über 26 + 10 Sitzplätze im Innenbereich und weitere 40 Sitzplätze im Hausgarten.

In den Folgejahren soll der Wildkräuterhof ein Inklusionsbetrieb werden.

Der Weg

 

Die Liegenschaft wird vom Landkreis Nordwestmecklenburg verkauft. "Winkelkraut" hat ein

gültiges Gebot abgegeben und verhandelt derzeit mit Banken zur Finanzierung. 

Unser "Krautfunding" bei startnext.com wurde erfolgreich beendet. Und es werden weitere Investoren, Sponsoren und aktive Mitgestalter gesucht, die das Projekt unterstützen und zur Vernetzung innerhalb der Region beitragen.

Das Projekt wird gestartet durch "Winkelkraut": die ehemalige Herbergsleiterin Eva Jörhs und ein Team aus engagierten

Menschen, die ihre Region aktiv mitgestalten und beleben möchten. Mehr dazu findet man hier.

Start des Projekts bei ausreichender Unterstützung: April 2021

Die Unterstützer

Folgende Kooperationspartner unterstützen unser Vorhaben:

 

Unterstützeranfragen bitte an winkelkraut.info@posteo.de oder über das Kontaktformular

 
 
 
 

Ort der Träume

Beckerwitz ist ein kleiner verträumter Ort in der Nähe der Wohlenberger Wiek. Von der Anhöhe des Hofgeländes kann man bereits die Ostsee sehen.

Über einen schmalen Feldweg erreicht man nach 800 Schritten den Strand mit Steilküste. Hier befindet man sich im europäischen Vogelschutzgebiet. Wer seinen Feldstecher dabei hat, kann die fliegenden Bewohner beim Bauen und Füttern beobachten. Aber pssst...

In direkter Umgebung liegen Hohen Wieschendorf mit Seebrücke und Gramkow mit Pferdehof. An der Wohlenberger Wiek gibt es einen kinderfreundlichen gepflegten Strand. Wer im Herbst hier ist kann die Kite-Surfer beobachten.

Beckerwitz liegt exakt zwischen den beiden touristischen Zentren Ostseebad Boltenhagen und Hansestadt Wismar direkt am Ostseeküstenradweg. Die beiden größeren Hansestädte Lübeck und Rostock sind jeweils etwa eine Autostunde entfernt. 

Das Haupthaus "Kiek öwer", 1912 erbaut und durch den Architekten Paul Korff entworfen, ist ein architektonisches Highlight der Region. Freifrau von Langen hat hier bis ca. 1933 die Pension "Kiek öwer" geführt und Heilkuren für Kinder angeboten. 

Das Bettenhaus "Oldevighus", erbaut 1924, diente als Unterkunft.

Von 1937 bis 2017 wurden beide Häuser als Jugendunterkunft genutzt.

Im Jahr 2012 wurden auf dem Gelände durch das DJH puristische Wabenhäuser errichtet.

 

Warum wir diesen Ort erhalten wollen

Aus unserer Sicht braucht der Landkreis eine außerschulische Bildungseinrichtung auf dem Land, deshalb beinhaltet unser Konzept auch das Angebot von Schulfahrtenprogrammen.

Was den Kreis Nordwestmecklenburg belebt, ist

ein touristisches Angebot, welches auch Einheimische nutzen können

- ein Ort der verbindet.

Wir finden, dieser Ort soll weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

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Und warum eigentlich Wildkräuter?

Nichts eignet sich mehr, Menschen die Natur näher zu bringen, als die Natur selbst. Wildkräuter wachsen überall, leider werden sie allzu oft als Unkraut entsorgt. Das Gute wächst in unserem eigenen Garten, nutzen wir es! Es gibt viele schmackhafte und nahrhafte Wildkräuter, die wir über das ganze Jahr ernten und mit denen wir köstlich gesunde Gerichte gestalten können. Manche Pflanzen sind sehr vielseitig: Nehmen wir zum Beispiel den Löwenzahn: Sirup aus den Blüten, Blätter frisch zum Salat oder getrocknet für Tee und Wurzeln für einen super Kaffee-Ersatz.

Was uns dazu fehlt, ist das Wissen über Wildkräuter und deren Verarbeitung, denn man sollte nicht nur richtig sammeln, sonder auch richtig zubereiten Dies und Weiteres können Gäste auf unserem Hof erfahren, um es zuhause selbst anzuwenden. Wir sehen dies als nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, denn nur wer die Natur kennt und liebt, hat den Ansporn sie zu schützen.

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Und die Bienen gehören zu den wilden Kräutern wie die Streusel auf den Streuselkuchen. Ohne Bienen, Wildbienen und andere bestäubende Insekten schrumpft unsere Vielfalt in Flora und Fauna. Ein vielfältiges Angebot ist es jedoch, was unser Leben so lebenswert macht!

 
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